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Geschichte

Unser Dorf wird - soweit bis heute bekannt - erstmals im Jahre 1160 in einem Güterverzeichnis des Klosters Muri (Freiamt, Aargau), die "Acta Murensia", mit der Bezeichnung "Eitchon" erwähnt. In einer Kirchenurkunde aus dem Jahre 1228 heisst es "Eiecho". Spätere Bezeichnungen in Schriftstücken und Urkunden sind Eitken, Eytken, Eidchon, Euckhen, Eitchon u.a.

Blick auf die kath. Kirche und DSM Eiken/Sisseln

Eine Frage, die uns immer wieder beschäftigte, war: Woher stammt der Name Eiken? Viele Mutmassungen wurden angestellt. Prof. Dr. h.c. Sonderegger der Universität Zürich lieferte die Erklärung in einer umfangreichen Abhandlung. Danach lässt sich unser Dorfname aufgrund der ältesten Belege aus einer frühmittelalterlichen Grundform "Eiting-hovun" ableiten, die sich, wie bei ähnlichen Namen auf -ing hovun, über Eitinchon, Eitechon, Eitchon und Eitchen, Eitken später zu Eiken entwickelt hat.

Die Namensbildung hängt mit einem frühmittelalterlichen Personennamen Eid oder Eit bzw. Eido oder Eito, erweitert um die Sippenbezeichnung "-ing" (Zugehörigkeitssuffix) und zusammengesetzt mit dem ortsanzeigenden Dativ Plural "hovun" (zu althochdeutsch Hof) zusammen, so dass der Name bedeutet:

"bei den Höfen der Familie/Sippe/Nachkommen das Eit oder Eito"

Wenn unser Dorfname also nichts mit den mächtigen "Eichen" zu tun haben soll, darf zumindest vermerkt werden, dass diese in unseren schönen Waldungen im "Hard" bestens gedeihen.

Blick auf die kath. Kirche und DSM Eiken/Sisseln


Das Gemeindewappen

Das Gemeindewappen stammt aus dem Jahre 1949 und symbolisiert die früheren Verwaltungsstrukturen. "Die Landschaft Fricktal bildete eine Obervogtei der Herrschaft Rheinfelden und unterstand dem dortigen Kameralamt. Eiken, Schupfart, Obermumpf und Münchwilen bildeten eine Untervogtei mit Sitz des Vogtes in Eiken. Diese Rechtsverhältnisse sind im Eiker Gemeindewappen sichtbar, das im Mittelfeld den Stab des "Stabhalters" zeigt, der von je zwei Getreideähren, als Symbol für die Abgaben aus den vier Gemeinden flankiert wird".


Die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes

Die früheren Bewohner des Dorfes Eiken erwarben sich ihren Lebensunterhalt hauptsächlich als Bauern. Weitere Verdienstmöglichkeiten bot der Fuhrdienst und Reiseverkehr. Industrie und Handel fehlten fast völlig. Die wenigen Handwerkstätten dienten nur dem unumgänglichen nötigen Eigenbedarf. Hungersnot und Inflation führten um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu einer eigentlichen Auswanderungswelle. Viele mittellose Mitbürger wurden zur Ausreise nach Amerika veranlasst. Viele blieben nachrichtenlos verschwunden. Dieses Bild hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Ein vielseitiges Gewerbe und chemische Produktionsstätten sind heimisch geworden. Heute prägen attraktive Arbeitsplätze in innovativen Gewerbe- und Industriebetrieben am Ort oder in der Region das wirtschaftliche Auskommen.

Der Bevölkerung bieten sich gute Einkaufsmöglichkeiten im Dorf. Der tägliche Lebensmittelbedarf an Frischprodukten decken leistungsfähige Betriebe ab. Ebenfalls ein reichhaltiges Angebot bietet die Landi Frila mit dem modernen Agrar-Center und dem Tankstellen Top-Shop. Alle Finanzgeschäfte können über die innovative Raiffeisenbank abgewickelt werden. Die lokale Poststelle bietet vielseitige Dienstleistungen neben dem traditionellen Geschäftsbereich.


Das Eiker Dorfleben

Die röm.-kath. Pfarrkirche St. Vinzenz wurde 1873 vollendet, 1965 einer radikalen Innenrenovation unterzogen und den damalig neuen nachkonziliären Vorgaben angepasst. Die prächtigen Glasfenster von Willi Helbling, Brugg zeigen im Schiff den Lobgesang der "Jünglinge im Feuerofen", im Chor "Maria Verkündigung" und die "Auferstehung". Die Pfarrkirche, das Pfarreizentrum und das Pfarrhaus mit der beschaulich gestalteten Umgebung sind gleichzeitig das religiöse Zentrum der römisch-katholischen Kirchgemeinde Eiken-Münchwilen-Sisseln, welcher auch die Gemeinde Stein angegliedert ist. Die evangelisch-reformierten Mitchristen werden durch die reformierte Kirchgemeinde Frick betreut. Nicht nur katholische, auch ökumenische Anlässe, Kurse für Erwachsenenbildung, Lebens- und Freizeitgestaltung, Vorträge und Gesprächsrunden gehören zum vielseitigen Jahresprogramm im Pfarreizentrum Eiken.
Die Geschichte des alten Schulhauses ist sehr vielfältig. Als 1955 die Schule in die heutigen Räumlichkeiten "Lindenboden" umgezogen waren, ist die Gemeindeverwaltung darin untergebracht worden. Im Sommer 2001 konnte die Gemeindeverwaltung das neue Gemeindehaus beziehen. Im Erdgeschoss sind die Gemeindekanzlei und im ersten Stock die Finanzverwaltung sowie das Steueramt zu finden. Das alte Gemeindehaus wurde renoviert. Die öffentliche Bibliothek der Trägergemeinden Eiken, Münchwilen und Sisseln ist seither im ersten Stock des alten Gemeindehauses untergebracht und bietet ein breitgefächertes Bücherangebot - was von vielen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern sehr geschätzt wird. Die Jugendgruppe Eiken ist im Parterre einquartiert.
Im Doppelkindergarten "Grossrütti" werden die 5- und 6jährigen durch zwei Kindergärtnerinnen betreut. Die Schulanlagen Lindenboden wurden im Winter 2001 erweitert und die Renovation der alten Gebäude im Sommer 2002 realisiert. Mit den Nachbargemeinden Münchwilen und Stein besteht eine Schulkoordination für die Real- und Sekundarschule. Auch im Projekt REGOS bleibt Eiken zusammen mit Stein Schulstandort für die Oberstufenabteilungen. Die Bezirksschule besuchen die Eiker Schüler in Frick.
Nicht mehr missen möchte man die Spiel- und Freizeitanlage "Lindenboden". Viele Eltern haben bei der familienfreundlichen Gestaltung dieses Treffs selbst Hand angelegt und massgeblich mitgewirkt.
Als Meilensteine in der Eiker Kulturszene dürfen die Sportanlagen (Aussenanlagen und Sporthalle) und der Kulturelle Saal bezeichnet werden. In diesen Stätten der Begegnung zeigen sich auf beeindruckende Art die kreativen Möglichkeiten eines aktiven Vereinsleben.
26 verschiedene Vereine beleben das dörfliche Geschehen. Ein breites Spektrum über Sport, Gesang, Musik, Tanz, Brauchtum bis hin zur Gesundheits- und Krankenpflege bietet jedermann die Möglichkeit, seine Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten.
Politisch organisiert sind in unserer Gemeinde die CVP, FDP und SVP. In ihren Aktivitäten sind diese Gruppierungen eher zurückhaltend, sodass von einem politisch friedlichen Klima im Dorf gesprochen werden kann, in welchem Sachgeschäfte aber durchaus engagiert diskutiert werden. Einen festen Bestandteil im Eiker Dorfleben nimmt der seit dem Jahre 1965 bestehende Kulturaustausch über die Landesgrenzen hinweg mit den Partnergemeinden in Belgien, Deutschland und Frankreich ein. Die internationalen Kontakte, deren Höhepunkte jeweils die 4-Dörfertreffen darstellten, sind primär der völkerverbindenden Freundschaft und Brüderlichkeit, der Festigung von Frieden und Freiheit in Europa gewidmet. Die Partnergemeinden lauten wie folgt: Eecke (Frankreich), Eicken-Bruche (Deutschland) und Eke (Belgien). Der Natur- und Vogelschutzverein Eiken weiss jung und alt für seine Belange zu sensibilisieren und zu aktivieren. Es werden naturnahe Biotope geschaffen und eindrückliche Erlebnisse mit der Natur vermittelt.
Ein besonderes Erlebnis mit der Natur und Landschaft bieten auch die vielen Spazierwege auf die sanften Anhöhen von Eiken oder durch herrliche Laubwälder, ein Grillplausch bei einer Feuerstelle, ein besinnliches Verweilen in der "Lourdes-Grotte" oder ein Blick vom "Rebächerli" auf die Giebel des Dorfkerns.


Eiken als Wohngemeinde

Eiken liegt 330 Meter über Meer und ist dank der ausgezeichneten Verkehrslage und der guten klimatischen Verhältnisse auch als Wohngemeinde attraktiv. Mit verschiedenen Baulandumlegungen und Erschliessungen konnte der in den 70er Jahren sich zunehmend bemerkbar machende Überalterungs- und Abwanderungseffekt gestoppt werden. Um familien- und kinderfreundliche Wohngebiete zu schaffen, werden sukzessive neuartige Erschliessungskonzepte (Wohnstrassen; Quartierstrassen ohne Durchgangsverkehr) realisiert, welche von den Bewohnern sehr geschätzt werden. In den letzten Jahren entstanden durchschnittlich pro Jahr 7 - 10 Einfamilienhäuser und 1 - 2 Mehrfamilienhäuser. Junge Leute und Familien siedelten sich an, was sich insbesondere auf die Schülerzahlen, aber auch auf die Steuererträge positiv auswirkte. Ein vielseitiges Baulandangebot, worüber die Gemeindekanzlei gerne Auskunft erteilt, lädt Ortsansässige wie Personen aus Stadt und Land herzlich ein, in Eiken den Traum eines Einfamilienhauses an zentraler und doch schöner Wohnlage zu verwirklichen.

Einem besonderen Wunsch der Behörde wird in letzter Zeit vermehrt nachgekommen, nämlich der Sanierung von Altbauten im Dorfkern. Nicht immer dringt der Gemeinderat mit seinen Vorstellungen durch, doch ist eine positive Entwicklung in die richtige Richtung unverkennbar. Es ist das Anliegen der Behörde geblieben, dem Dorf ein harmonisches Wachstum zu sichern. Diese Entwicklung soll raumverträglich erfolgen, d.h. unter echtem Einbezug der Umwelt, der Natur und Landschaft, der Personen, der Tierwelt und Pflanzen, die sich in diesem Lebensraum heimisch fühlen.


Als Verkehrsdrehscheibe auch Sorgen

Die zentrale Lage zwischen den Zentren Zürich und Basel und die ausgezeichnete Anbindung an das Strassen-, Schienen- und Busnetz veranlassten den Gemeinderat, den Lärmquellen ein besonderes Augenmerk zu schenken. Mit dem gefälligen Ausbau der Hauptverkehrsachsen im Innerort, mit dem Bau der Lärmschutzwände entlang der A3 und der Bahnlinie hat sich die Wohnqualität noch weiter erhöht.


Weitere Auskünfte über Eiken erhalten Sie bei:


Gemeindekanzlei 5074 Eiken
Telefon: 062 865 35 00
Telefax: 062 865 35 08
E-Mail: info@eiken.ch


Vielen Dank für Ihr Interesse
GEMEINDEKANZLEI EIKEN